Warum eine gute WordPress Performance wichtig ist
Die Performance Ihrer WordPress Website stellt einen wichtigen Rankingfaktor dar. Neben umfangreichen und mehrwertigen Inhalten, einer positiven Reputation sowie einer einfachen Bedienung gilt dabei vor allem eine schnelle Ladezeit als entscheidender Erfolgsfaktor, um gut in Google und Co. gefunden zu werden. Hinzu kommt, dass auch die Website-Besucher Ihrer Seite nicht viel Zeit für den Aufbau lassen. Geht es nicht schnell genug, klicken sie häufig die Seite wieder weg. Eine gezielte Optimierung der WordPress Performance ist daher unabdingbar.
An diesen Faustregeln können Sie sich orientieren:
– Sehr gut ist eine Ladezeit von unter zwei Sekunden und ein PageSpeed von über 90 Prozent.
– Die maximale Ladezeit sollte drei Sekunden nicht überschreiten.
Die wichtigsten Stellschrauben Ihrer WordPress Performance
Wenn es um die Optimierung der WordPress Leistung geht, stehen vor allem das Hosting und das Caching im Blickpunkt. Zudem gelten Bilder als hartnäckige WordPress Performance-Killer. Um dieses Manko auszubügeln, sollten Sie Fotos und farbenreiche Grafiken als JPG-Dateien abspeichern. Für Grafiken mit weniger Farben können Sie PNG-, GIF- oder SVG-Dateien nutzen. Vermeiden sollten Sie aber auch den Einbau von unnötigen Plugins und den meisten Tracking-Tools. Dazu zählen beispielsweise Slider, Werbe-Trackings und Mouse-Trackings. Auch lokal gehostete Videos bremsen häufig die WordPress Leistung. Setzen Sie hier lieber auf Videoeinbettungen (YouTube, Vimeo etc.). Unsere Performance-Experten sorgen mit ihren Maßnahmen für die maximal mögliche Leistung.
Das richtige Hosting als Booster für die WordPress Performance
Um die permanente Verfügbarkeit Ihrer Website und eine starke WordPress Performance zu gewährleisten, benötigen Sie ein stimmiges WordPress-Hosting. Der jeweilige Server sollte dabei gezielt auf das CMS WordPress spezialisiert sowie konfiguriert und optimiert sein. Auf WP spezialisierte Hosting-Anbieter nutzen zum Beispiel nginx Webserver, SSD-Festplatten, verschiedene Cache-Systeme oder auch auf der Server-Ebene spezielle Konfigurationen. WordPress ist aufgrund seiner Beliebtheit und hohen Nutzungsrate leider auch ein interessantes Ziel für Hacker. Daher übernehmen die Anbieter von WP-Hosting-Produkten automatische Backups und Updates, mit denen die bestmögliche Sicherheit für Anwendung gewährleistet wird.
Gute Themes für unterschiedliche Vorhaben
WordPress bietet Ihnen ein großes Spektrum an unterschiedlichen Themes. Der Fokus bei der Auswahl sollte dabei immer auf der thematischen und inhaltlichen Affinität liegen. Für eine Verkaufsseite stellt zum Beispiel das Rise Theme von Thrivethemes in Verbindung mit dem Plugin Thrive Architect eine gute Wahl dar. Es weist eine niedrige Seitenladedauer auf, bietet Shortcodes und ist zudem Conversionoptimiert. Affiliatetheme.io und ähnliche Themes sind demgegenüber auf Nischenwebsites zugeschnitten. Ob das Importieren von Amazon Produkten oder der Einbau von Produktseiten und -vergleichen, Tabellen oder Filter – Themes dieser Art bieten Ihnen beste Voraussetzungen. Ein gutes Theme für Unternehmen ist beispielsweise das Avada Theme mit seinen zahlreichen Einstellungsoptionen.
Caching: Weniger ist manchmal mehr
Durch das Implementieren eines Zwischenspeichers erhöhen Sie die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website und damit die gesamte WordPress Performance. Aber: Caching-Plugin ist nicht gleich Caching-Plugin. Wird ein nicht passendes Caching-Plugin verwendet, bewirkt dies oftmals sogar einen gegenteiligen Effekt und gerade das Backend wird langsam. Bei der Auswahl kommt es immer darauf an, was überhaupt gecacht werden soll. Insbesondere erforderlich ist ein Cache beispielsweise bei Artikelvergleichen mit Session-Handling und bei Ajax-Calls. Demgegenüber ist die Dynamik bei Pages, Kategorien, Artikeln oder auch der Startseite eher ein unwichtiger Faktor.
Pingbacks & Trackbacks: Deaktivierung erhöht den PageSpeed.
Pingbacks geben Ihnen automatisch Hinweise zu Verlinkungen, während Sie die manuell versendeten Trashbacks über Ihre Erwähnung in Artikeln informieren. Benötigen Sie diese Funktionen wirklich? Wenn nicht, dann lassen sich Pingbacks und Trackbacks ganz einfach deaktivieren. Dazu muss lediglich die xmlrpc.php gesperrt werden. Eine entsprechende Deaktivierung schützt zusätzlich vor potenziellen Sicherheitslücken und vor DOS-Angriffen von Cyber-Kriminellen.
Web Vitals – die Benutzerfreundlichkeit gezielt optimieren
Bei Web Vitals handelt es sich um nutzerzentrierte Metriken, die entscheidende Aspekte der Benutzererfahrung quantifizieren. Aktuell stehen diese drei Metriken im Fokus von Optimierungsmaßnahmen:
1. Gemessen und bewertet werden zum einen der Seitenaufbau bzw. die Renderzeit bis der größte Textblock oder das größte Bild sichtbar ist (Largest Contentful Paint; kurz: LCP).
2. Zum anderen geht es um die Zeit, die der Browser benötigt, um auf die erste Interaktion zu reagieren. Es wird also die Interaktivität gemessen (First Input Delay; kurz: FID). Ein FID unter 100 Millisekunden gewährleistet hier Benutzerfreundlichkeit.
3. Außerdem wird die visuelle Stabilität gemessen und bewertet (Cumulative Layout Shift; kurz: CLS). Eine gute Benutzerfreundlichkeit liegt dann vor, wenn der CLS unter 0,1 liegt.
Bilder komprimieren für schnellere Ladezeiten
Ohne qualitativ hochwertige und dabei aussagekräftige Fotos funktioniert keine Website. Allerdings nimmt durch Bilder auch die Komplexität mitunter erheblich zu, was den Seitenaufbau deutlich verlangsamen kann. Hier gilt: Je kleiner die Bilder sind, desto besser präsentiert sich die gesamte WordPress Performance. Für das Komprimieren und Optimieren der Bilder können Plugins wie der EWWW Image Optimizer genutzt werden. Bei statischen Bildern kommen spezielle Erweiterungen wie JpegMini und TinyPNG zum Einsatz.
Renderblocking-Ressourcen gezielt eliminieren
Der Browser liest die HTML-Codes immer von oben nach unten. Renderblocking-Ressourcen rundum CSS und JavaScript können den Aufbau einer Website mächtig verlangsamen. Ob überhaupt und über wie viele Renderblocking-Ressourcen eine Website verfügt, lässt sich schnell via Google PageSpeed Insights ermitteln. Unsere Spezialisten für die Optimierung der WordPress Performance eliminieren das entsprechende Renderblocking CSS und JavaScript mit verschiedenen Plugin-Lösungen.
